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Zukunft der Sicherheitskommunikation: Liechtenstein setzt auf neues Breitbandnetz MSK

Das bewährte Funknetzwerk «Polycom», das seit 2004 auch in Liechtenstein die Kommunikation der Blaulichtorganisationen sichert, steht vor einer technologischen Ablösung. Bis spätestens 2035 wird das bisherige System durch das neue Mobile Sicherheitskommunikationsnetz (MSK) ersetzt.

Warum ein neues System?

Das aktuelle Polycom-Netz stösst an seine technischen Grenzen. Als «schmalbandiges» System ist es primär auf Sprachübertragung ausgelegt. Der Bedarf moderner Rettungs- und Sicherheitskräfte hat sich jedoch gewandelt: Gefordert sind heute hohe Datenraten für die Übertragung von Echtzeit-Videostreams, hochauflösenden Lagebildern und grossen Datenmengen.

Die Vorteile von MSK auf einen Blick:

  • Breitband-Technologie: Ermöglicht moderne Anwendungen wie Videoübertragung und digitale Einsatzführung.
  • Flexibilität: Das System erlaubt die Nutzung handelsüblicher Endgeräte wie Smartphones und Tablets.
  • Krisenresistenz: Das Netz basiert auf einer Kombination aus bestehender Infrastruktur und kommerziellen Mobilfunkanbietern, ergänzt durch unabhängige Notstromversorgungen für maximale Ausfallsicherheit.

Liechtenstein und die Schweiz ziehen an einem Strang

Da Liechtenstein seit über zwei Jahrzehnten eng mit dem Schweizer Sicherheitsnetz verbunden ist, erfolgt die Umstellung in direkter Abstimmung mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS). German Bell vom Amt für Bevölkerungsschutz bestätigt, dass Liechtenstein das Folgeprojekt MSK aktiv mitverfolgt, um technologisch auf dem neuesten Stand zu bleiben und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Rettungskräfte weiterhin nahtlos zu gewährleisten.

Neuausrichtung der Projektleitung

Um den engen Zeitplan bis 2035 einzuhalten und Synergien mit der Telekommunikation der Armee optimal zu nutzen, wurde die Projektverantwortung in der Schweiz jüngst neu dem Kommando Cyber übertragen. Ziel ist es, durch die Parallelisierung von Arbeitsschritten eine termingerechte Einführung der zentralen Systemkomponenten sicherzustellen.

Für die liechtensteinischen Blaulichtorganisationen bedeutet dieser Schritt einen Quantensprung in der Kommunikationstechnologie und eine langfristige Sicherung der Einsatzfähigkeit in Krisensituationen.


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